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Dienstag, 6. März 2018

Great Harbour, Jost van Dyke Island - wir klarieren aus

Die Starkwindphase ist vorbei, wir wollen die BVI verlassen und müssen ausklarieren. Dies ist auf Jost van Dyke nur in Great Harbour möglich
Die Bucht ist groß und geschützt und hier befindet sich der einzige "große" Ort auf der Insel, von dem ein Einheimischer sagte: Wenn die Hauptstraße der Strand ist, dann ist das Leben in Ordnung! Witzigerweise treffen wir hier Uwe und sein Schiff JABULO - vor einigen Jahren ist Uwe bei einem Baltic Cup bei uns auf der MAGIC CLOUD mitgesegelt. Die Welt ist doch immer wieder ... Ihr wisst ja, wie der Spruch weitergeht 😉




"Foxy's". - Foxy ist ein Calypsosänger, der vor Jahrzehnten genau hier eine Musikkneipe am Strand errichtete. Es heißt, erst er und seine Kneipe hätten Jost van Dyke Island für Touristen interessant gemacht, und alle, die hier ein- oder ausklarieren suchen diesen geschützt liegenden und inzwischen recht großen Ort auf. Wir natürlich auch. Hätte ja sein können, dass wir Keith Richards oder Johnny Depp treffen. War aber leider nicht so

Sonntag, 4. März 2018

Tortola, Sopers' Hole, und Jost van Dyke Island, Long Bay

Nach dem Besuch der Baths übernachten wir einmal in der Bluff-Bay. Wir sind das einzige Schiff in dieser nicht einfach anzulaufenden Bucht, auch hier gibt es einen schönen Strand, und es ist absolut still. Leider sind hoher Nordschwell und Westwind vorhergesagt, daher verlegen wir wie die RODE ZORA nach Tortola, Sopers' Hole. Die BVI sind grüne, schwach bewaldete Hügel, der Reiz liegt wie so oft an den weißen Stränden und der Unterwasserwelt.
Wir erinnern uns an die Inseln von Bequia bis Tobago und empfinden keine Steigerung hier
Sopers' Hole im Südwesten Tortolas ist eine schmale langgestreckte Bucht, die in früheren Zeiten einmal ein Piratenschlupfloch war. Was wir uns gut vorstellen können. Anders als erwartet sind die sicheren Mooringbojen hier aber leider doch nicht mehr kostenlos, statt 30 USD pro Nacht zu zahlen, ankern wir lieber, müssen dafür aber in die hinterste Ecke der Bucht. An Land sind überall noch die Schäden der Wirbelsturms zu sehen. Im Wasser auch ...
Die Bucht füllt sich mit Schutz suchenden Charterbooten, der Wind nimmt zu und steht direkt in die Bucht. Wir haben festgestellt, dass es statt dieses Ankerplatzes eine bessere Alternative gibt, die nur wenige Seemeilen entfernt ist, wir machen uns auf den Weg ...
... und verlegen in die Long Bay nach Jost van Dyke Island. Der hohe Nordschwell vom Atlantik kommt hier in den Inseln natürlich schon sehr abgeschwächt an, aber die Brandungswellen türmen sich gewaltig auf
Das ist immer wieder ein Schauspiel, das Angelika fasziniert ...
... und an dem sie gern alle, die unseren Blog verfolgen, teilhaben lassen möchte





Der Blick von unserem Ankerplatz im geschützten East Harbour der Long Bay - diese Kraft, die das Wasser und der Wind für solche Bilder zusammen entwickeln, machen Angelika immer ehrfürchtig und sehr respektvoll
East Harbour - auch hier hat einer der Wirbelstürme für reichlich Zerstörung gesorgt - so gerupft wie hier sieht es auf den BVI häufig aus. So einen Wirbelsturm wollen wir nie, nie, nie erleben!!!

Freitag, 2. März 2018

The Baths, Virgin Gorda, BVI


Wie schon erwähnt, sind "The Baths" und die anschließende "Devil's Bay" Bestandteil eines Naturschutzgebietes. Menschen dürfen sich dort aufhalten, baden, schnorcheln, tauchen, Urlaub machen, aber ein breiter Landstreifen am Wasser darf nicht mit Booten oder Autos befahren werden, die Devise heißt also schwimmen oder zu Fuß gehen


Tolle Strände, und trotz vieler Tagesgäste kann mensch dort ganz allein sein
Die Felsen sind erkaltetes Vulkangestein, das lange unter anderem Gestein und Sediment begraben war. Die Erosion durch Wind und Wasser hat sie nach und nach zu Tage befördert
Das flüssige Gestein muss rasend schnell erkaltet sein
Viele attraktive Ansichten und Aussichten verführen zum Fotografieren

Nur mal so ein Gößenvergleich
Es finden sich immer wieder kleine Pools zwischen den Felsen, ideale geschützte Badeplätze vor allem für Kinder
Erwachsene bevorzugen es etwas offener und verlegen dann kurzerhand ihren Klönschnack mit Getränk vom Strand ins Wasser

Wir haben das Glück, mit dem eigenen Schiff hier zu sein, andere müssen einen Platz in diesem Ferienresort buchen ...



Nachts dürfen hier keine Schiffe liegen, die Mooringbojen sind heiß begehrt, ab 10 Uhr morgens geht der "Run" darauf los

Mittwoch, 28. Februar 2018

Ankunft auf den British Virgin Islands, (BVI), Virgin Gorda

Wir erreichen in einer unspektakulären Nachtfahrt den nördlichen Teil der BVI. Vor Virgin Gorda liegt das Inselchen "Fallen Jerusalem", ein Vorgeschmack auf die "Baths" von Virgin Gorda
Riesige Steine liegen wild durcheinander
Wir werden an Sardinien erinnert. Jeder Stein scheint ein verwunschenes Tier zu sein
Auf der rechten Seite liegen bereits "The Baths", das Naturereignis schlechthin hier auf den BVI, ein Kletter-, Tauch- und Badeparadies in einem geschützten Nationalpark
Davor viele Mooringbojen für die Besucher per Boot. Man darf aber mit dem Dinghy nicht an Land, die letzten Meter müssen, nachdem das Dinghy an einer Boje befestigt wurde, schwimmend zurück gelegt werden
Die RODE ZORA v. AMSTERDAM aus Deutschland ist schon da. Wir lernen die Crew später kennen, es ist ein nettes Hamburger Ehepaar auf Atlantikrunde
Den Namen "Virgin Gorda" = Dicke Jungfrau soll Columbus geprägt haben, da ihn die Insel beim Näherkommen an eine dicke auf dem Rücken liegende Frau erinnerte. Nach der Einklarierung in Spanish Town verlassen wir den schaukeligen Ankerplatz am folgenden Tag und suchen Schutz in der Savannah Bay, sehr ruhig, mit zwei einsamen weißen Sandstränden
Ein riesiger Barracuda kommt an unseren Ankerplatz und wird von Angelika willig mit Käse gefüttert, Johannes' Brotstückchen hatte er zuvor verschmäht. Das Wasser ist zum Glück so trübe, da macht ein Abtauchen des Ankers wenig Sinn, spricht weise der Jo ... und denkt an den hungrigen Kerl im Wasser