Sonntag, 18. Februar 2018

Wieder in Deshaies auf Guadeloupe

Zurück in Guadeloupe haben wir Dank unserer ORANGE-Daten-SIM-Karte wieder gutes Internet. Bilder folgen, hier eine kleiner Überblick über den Törn mit Frank und Marlis:


Samstag, 17. Februar 2018

Montserrat und Grüner Blitz

Abschied von Montserrat, wie müssen durch eine Schwefelwolke, erneut wird uns die Unbewohnbarkeit auf unangenehme Weise vor Augen geführt
Die riesigen Aschefelder, die Plymouth und seinen gerade fertig gestellten Hafen begraben haben

Am Abend dann ein perfekter Sonnenuntergang mit dem Berühmten grünen Blitz - der aber kein wirklicher Blitz ist, sondern "nur" das grüne Aufleuchten der letzten sichtbaren Linse der Sonne, bevor sie ganz hinter dem Horizont verschwunden ist

Freitag, 16. Februar 2018

Montserrat

Little Bay auf Montserrat, eine als unruhig beschriebene Ankerbucht im Nordwesten, doch für Katamarane gilt dies nicht
Wir entscheiden uns für SAM SWORD Tours, Sam hatte uns schon kurz nach Fallen des Ankers per VHF Kanal 16 angemorst. Für 120 $ (US) geht es für ca. 4 Stunden über die Insel
Stop an der Runaway Ghaut. Die Natur ist wieder überwältigend und wir fühlen uns an La Palma auf den Kanaren erinnert

Wir haben alle getrunken, doch noch spüren wir die Wirkung nicht. Ein vorbei kommender Autofahrer europäischer oder US-amerikanischer Herkunft, der hier zu wohnen scheint, fragt uns, ob wir etwa getrunken hätten? Als wir bejahend, meint er lachend: "Das wird euch Millionen von Dollars kosten - für Land, für ein Haus, für den Umzug ... " und fährt weiter. Viele Gäste der Insel verlieben sich in sie und bleiben dann für immer
Überall verlassene von der Natur eroberte Häuser, und der rauchende Vulkan, der "Soufriere von Montserrat", hüllt seine Spitze in Schwefelschwaden

Mehr als 5000 Einwohner haben die Insel seit dem ersten Ausbruch im Jahr 1995 verlassen. Die Hauptstadt Plymouth brannte aus und die Ruinen wurden mit der Zeit von Schlammlawinen verschüttet. Heute leben noch/wieder ca. 5000 Menschen auf Montserrat
Granitsand, den der Vulkan in die Luft geschleudert hat, ist nun Exportgut Nr. 1
Der südliche Teil der Insel, der vom Vulkan noch immer beeinträchtigt wird, weil jeder starke Regenguss Lawinen mit Vulkanschlamm hinunter spült, ist eher unspektakulär
Höhepunkt unserer Tour ist der Besuch eines in Asche versunkenen Hotels. Kurz vor seiner erneuten Eröffunug 2003 brach der Vulkan erneut aus und alle Gäste und das Personal mussten in Windeseile evakuiert werden

Leider wurde der Souvenirshop rechtzeitg leer geräumt, wir finden nur wertlose Sachen
Der Pool vor dem Hotel mit toller Aussicht auf das karibische Meer war der größte auf der ganzen Insel
Aschebad
Die Schwefeldämpfe haben dem Aluminium arg zugesetzt
Der Produzent der Beatles und anderer bekannter Stars, Sir George Martin. Auf Montserrat befand sich ein Tonstudio, das er gegründet hatte, in dem die Künstler ungestört arbeiten konnten. Hier entstand u.a. der Song "Ivory and Ebony", von Paul McCartney und Stevie Wonder eingespielt
Im "Hill Top Cafe" sind unzählige Bilddokumente des Ausbruchs und aus der Studiozeit zu finden. Ein MUSS für jeden Besuch von Montserrat!
Letzte East Caribian Dollars werden vertrunken, im Blick immer die MAGIC CLOUD
Montserrat ist eine ruhige beschauliche Insel. Der Verlust der Haupstadt Plymouth war unglaublich tragisch für die dort lebenden Menschen. Inzwischen siedeln sie sich im Norden wieder an, dem "Back of God", wo es früher nur Pflanzen und Tiere gab. Der Norden ist durch eine Bergkette von den Folgen des Soufriere von Montserrat geschützt. Montserrat gehört zu England, ist also nicht eigenständig

Mittwoch, 14. Februar 2018

Carlisle Bay und St. John's, Antigua

Entlang Antiguas Westküste. Der Wind bläst mit 25-30 Knoten (50 -60 km/h), allein mit diesem recht kleinen Vorsegel sind wir mit 7-8 kn (ca. 15 km/h) unterwegs!
Carlisle Bay mit weißem Sandstrand, Palmen und einer Hotelanlage
Kein Anlanden mit dem Dinghi machbar, zum Glück gibt es einen Steg
Wir laufen den "Catwalk" vor dem Hotel ab
Er möchte gerne mit dem Foto in die Zeitung, leider können wir nur unseren Blog bieten

In St. John's, der Hauptstadt Antiguas, legen die Kreuzfahrt-Cruiser an, links ein "Jewel of the Seas", rechts die MS Britannia ...
... die mit 3650 Betten dient
Ratten haben keine Chance!
Die Verlängerung der Anlegepier, Geschäfte über Geschäfte, alles "Duty Free", Schmuck, Kleider, Nippes - die Dollars, Pfund und Euros wollen ausgegeben werden
Abseits des Cruiser-Anlegers bieten sich andere Bilder der geschäftigen Stadt ...


Und aus jedem Geschäft, jeder Snackbar schallt lauteste Musik!




Wir ankern in der letzten Ecke des Hafens von St. John, es stinkt erbärmlich nach Abwässern. Nach dem Stadtbummel verholen wir in die "Deep Bay"

Sonntag, 11. Februar 2018

English Harbour und Nelson's Dockyard

In der letzten Rundung vom English Harbour mit Meterabstand zum Nachbarn. Nachts hielt uns dann eine Riesenparty an Land mit ohrenbetäubender Musik von 23-03:30 Uhr vom Schlafen ab ... Wir flüchten darauf hin in die Bucht vor dem Galleon Beach am Anfang von English Harbour
Auch hier in dem edelsten Hafen der Karibik finden wir verlassene Schiffe und Wracks
Holzwrack, vermutlich hat dort Nelson noch persönlich eine Auge drauf geworfen
Megayachten warten auf die "Antigua Week", das große Segelereignis der Karibik für klassische Yachten
Aluminium-Monster
Bis April werden alle Plätze belegt sein

English Harbour ist liebevoll restauriert
Kanonen an jeder Ecke - hier war schließlich ein wichtiger militärische Stützpunkt der Briten. Frauen war übrigens der Zutriff auf Nelson's Dockyard verwehrt!


Das Museum, ein schöner luftiger Holzbau

Nelson, ein Commander, der ziemlich verhasst war
Das Museum gibt Aufschluss über das Leben der Marinesoldaten in "Übersee"





In English Harbour kommen die Ruderer der Atlantic Challenge von La Gomera/Kanaren an. 35 bis 55 Tage werden für die Tour benötigt. Die Atlantic Ladies verpassen wir, sie wurden nach Norden abgetrieben ...
Während unserer Zeit hier kommt morgens gegen 03:00 Uhr ein Spanier an, der allein gerudert ist - auch wenn er fast der letzte Ankommende ist, wird er tags darauf von Landsleuten gefeier, denn er ist der erste Spanier, der an diesem Rennen teilnimmt!


Eine spanische Zeitung interviewt Sascha von der LOTTE
Ziellinie der Atlantic Challenge, organisiert von Talisker Whiskey
Da hinten ankern wir. Schöne Aussicht von den Ruinen des Fort Berkeley