Mittwoch, 13. Februar 2019

Kuba erreicht

Liebe Blogleserinnen und -leser,

wir haben Kuba erreicht und erobern dieses schöne Land von Cienfuegos aus, an der mittleren Südküste gelegen.
Das Internet ist hier leider noch nicht so installiert, dass wir Euch mit unseren Fotos aus den Bahamas, Jamaika und nun auch Kuba beglücken können. Doch wir arbeiten daran.

VLG, Jo und Angelika

Freitag, 25. Januar 2019

Jamaika ist erreicht

Liebe Leserinnen und Leser, Jamaika ist erreicht!

Wir segelten nach der Winter- und Weihnachtspause entspannt durch die Exumas gen Süden. Die Bilder weiterer Traumplätze stellen wir in den nächsten Tagen ein.
Nun liegen wir in der Marina von Port Antonio an der Nordküste von Jamaika. Jamaika bietet nicht so viele Häfen und Ankerbuchten für Langfahrtsegler. Port Antonio mit San Antonio ist der beste Ort, um die Insel und Kingston, die Hauptstadt mit dem Bob Marley Museum, zu erkunden. Wir traten die Fahrt nach Kingston mit Führer in den einfachen Minibussen an. Ein abenteuerliche Fahrt im völlig überladenen Bus ließ uns wieder unsere Grenzen erkennen. Doch der Preis für die einfache Fahrt in Höhe von 450 Jamaika Dollar = 3 € pro Person haben uns die Mühsal schnell vergessen lassen. Jamaika ist eine tolle Insel mit wundervollen Menschen, die mit Probleme kämpfen, von denen wir nicht einmal träumen würden, und nach den eher kargen Exumas saugen wir gierig diese üppige grüne Urwaldlandschaft ein.
Freut euch auf weitere Bilder!
Port Antonio ist durch eine Halbinsel geteilt. Dies ist der West Harbour, in dem wir aber nicht liegen. Wir gönnen uns die Marina im East Harbour, 38 €/Tag
Aus dem Bob Marley Museum. Bob hatte SIEBEN Söhne und FÜNF Töchter ... Yaaaaah Man, ONE LOVE, Bobs wichtigster Song. Übrigens wurde er zum zweit-Sexiesten Mann gewählt, alles klar ?

Montag, 17. Dezember 2018

Magic Cloud in der Weihnachtspause

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,
wir verabschieden uns in die Weihnachtspause und melden uns wieder ab dem 5. Januar 2019. Dann, im neuen Jahr, soll es durch die Exumas und Bahamas nach Jamaika und Kuba gehen. Freut Euch auf weitere Schnappschüsse aus unserem Leben.
Euch, Euren Familien und Euren Freunden wünschen wir eine erfreuliche Weihnachtszeit und ein schönes Fest.
Kommt gesund und glücklich ins neue Jahr

Es grüßen ganz lieb Angelika und Johannes

Weihnachten auf den Bahamas




Donnerstag, 13. Dezember 2018

Von Marsh Harbour/Abacos nach Rose Island/New Providence


Marsh Harbour sagt uns nicht zu. Der Ort ist gut, weil er einen Flughafen und große Geschäfte hat. Die große Buch ist geschützt außer bei Westwind, dafür ist an manchem Abend schrecklicher Dieselgestank zu ertragen. Immerhin wird uns ein schöner Sonnenuntergang beschert
Rose Island im Blick
Insel mit Leuchturm und Palmen - wie aus dem Bilderbuch

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Man-of-War Cay - und was bedeutet dieser Name?

Ja, wie kommt es zu diesem Namen dieser kleinen Insel? Wir fragen nach, und erfahren, dass es ist die Bezeichnung für einen bestimmten Vogel, den Fregattvogel ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fregattv%C3%B6gel

Walt Whitman hat ein bewunderndes Gedicht über diesen Vogel geschrieben:
To the Man-of-War Bird
http://www.repeatafterus.com/title.php?i=4512

Früher gab es große Kolonien dieser Vögel, die über die Insel flogen, um im Meer Fische zu erbeuten. Nun wissen wir, dass der Fischreichtum heute nicht mehr der gleiche ist wie früher, womit sich auch die Anzahl der Vögel reduziert hat. Wir haben hier leider keine gesehen.

Man-of-War Cay gilt als das Zentrum des traditionellen Bootsbaus. In der Tat gibt es zahlreiche Werften und kleine Bootsbaubetriebe. Auch der Weihnachtsmann kommt hier auf einem Holzschiff
Alles schön einfach und übersichtlich, und was sich hier "Highway" nennt ...

... entpuppt sich als schmales Sträßchen. Hier fahren fast nur Golfwagen herum!

Auch hier wird dem Advent gefrönt ...
... oder macht der Weihnachtsmann hier Kurzurlaub vor seiner Mammutaufgabe?
Da hat die Natur eine Figur für einen Schiffsbug hervor gebracht

Montag, 3. Dezember 2018

Hope Town und der One-Million-Dollar-View

Der Besuch von Hope Town auf Elbow Cay ist Pflicht. Der gestreifte Leuchtturm ist etwas verblichen, aber immer noch zu besteigen. Im Inneren ist das vermutlich letzte mit Petroleum gefeuerte Leuchtfeuer der Welt zu betrachten
Gutes Wetter haben wir uns ausgesucht, der Blick ist phantastisch
Ohne Mooring geht nix, Kosten sind 20 $ pro Nacht
Wir mittendrin
Haben wir schon das Ende erreicht ?
Jo probiert es einmal aus: Blick über's karibische Meer und Reflektion auf's eigene Leben
Die Ostseite lädt zum Baden ein

Zurück an den Strand, alles wie vor 20 Jahren, als Jo mit Freunden und einem gecharterten Kat hier war
Strandbewuchs
Kachelmalerei
Trotz reichlichen Schmucks geraten wir nicht in Weihnachtsstimmung

Donnerstag, 29. November 2018

Green Turtle Cay und Dank BTC wieder online

Der Ort New Plymouth auf Green Turtle Cay hat einen BTC-Shop und der hat eine neue SIM-Karte für uns. Wir sind wieder online
Noch alles etwas verschlafen, die Saison scheint noch nicht begonnen zu haben
Recht nett hier ... Karibisch und gepflegt
Es waren die England-treuen Einwohner aus den USA, die auf diese Insel flüchteten
Adventlicher Schmuck, wir müssen schmunzeln, denn Schneemann ...
... und Weihnachtsmann muten in der Wärme doch merkwürdig an

Von diesen beiden Objekten geht keine Gefahr mehr aus

Mittwoch, 28. November 2018

Great Sale Cay und der erste "Norder" lässt uns rutschen

Vorausschauend haben wir eine nach Norden geschützte Ankerbucht aufgesucht. Die Walze kommt pünklich, es wird kalt und ungemütlich
Der Wind frischt auf, in der Nacht slippt auch noch der Anker bei über 30 Knoten Wind - unerwünschter Start in den Bahamas, sagen wir mal
Es bleibt kühl. Später nutzen wir den Rückenwind, um in den Süden zu kommen. Der Wechsel von Nord- und Südwindlagen macht die Segelei hier recht einfach

Dienstag, 27. November 2018

Bahamas erreicht

Eigentlich wollten wir am Sonntag von Palm Beach über den Golfstrom nach West End auf der Insel Grand Bahama Island segeln. Doch als wir am Samstag, den 24.11., nachdem wir ein letztes Mal in der Publix Grocery in West Palm Beach eingekauft hatten, einen tollen Südwestwind mit 15 Knoten erlebten, fiel die Entscheidung: wir machen sofort 'rüber zu den Bahamas. Der Wind frischte auf über 20 Knoten auf und im Nu hatten wir den bösen Golfstrom überquert. Den wir sogar als sanft erlebten. Allerdings waren wir viel zu schnell für die 62 Seemeilen bis zu unserem Ziel. Wir drehten wieder einmal bei und warteten 10 lange schaukelnde Stunden bis zum Sonnenaufgang.

Die Einklarierungsformalitäten sind in West End einfach und entspannt, und direkt vor dem Customs and Immigration Office befindet sich ein langer Anlegesteg. Der Ankerplatz neben der Hafeneinfahrt mit starker Strömung durch die an dieser Stelle hinausschießende Tide ist nicht einladend, pro Fuß Schiffslänge wollte die Marina von uns 1,99 $ haben, für den Preis war uns der Ort dann doch nicht einladend genug. Es liegen ja noch die vielen Highlights der Abacos vor uns. Da am Sonntag auch keine neue BTC-SIM-Karte erhältlich war, entschlossen wir uns somit, den nächsten Ankerplatz hinter der Mangrove Cay in ca. 25 Seemeilen Entfernung anzulaufen.
Gestern sind wir nun in eine geschützte Ankerbucht von Geat Sale Cay (Position rechts in unserem Blog über WINLINK abrufbar) gesegelt. Haben eine Menge Frischwasser machen können und warten den Wind einer Kaltfront ab, die uns heute Morgen um 8:00 auch prompt erreicht hat. Der Wind drehte um 90 Grad auf Nordwest, frischte in der geschützen Buch auf 25 Knoten auf und das Thermometer fiel um einige Grad. Mit nunmehr 26 Grad im Salon gibt es einen Basteltag für Jo und einen Frauentag für Angelika.

Ohne BTC-Simkarte sind wir ohne Internet und allein auf unseren SSB-Funk angewiesen. Leider wurde die Sendeanlage von Chris Parker, dem Wetterguru aus den USA, der jeden Morgen aktuelle Wetternachrichten über diverse Funkfrequenzen für die Karibik mitteilt, von einem Blitz getroffen. Wenn unser per Funk-Airmail empfangener Wetterbericht weiterhin hält, was er voraussagt, können wir morgen mit Rückenwind weiter in den Süden segeln, vielleicht bis Green Turtle Cay im Westen von Abaco, wo es laut Reiseführer recht interessant sein soll. Insgeheim hoffen wir aber auch, dass unser derzeit sehnlichster Wunsch, eine BTC-Simkarte, dort in Erfüllung geht.

VLG Jo und Angelika

West End, Grand Bahama Island

Samstag, 24. November 2018

Der Golfstrom

So kündigt er sich an, der Golfstrom, im Stillwasser sammelt sich das Seegras, leider mit ziemlich viel Plastikmüll durchsetzt
Und dies ist die Westkante, ca. 9 Seemeilen vor der Küste, kein großer Unterschied, was die Wellen angeht. Wir haben auch tolle Bedingungen mit dem Südwestwind, selbst die 3 Meter Schwell aus Nordost mit 9 Sekunden laut NOAA (USA Wetterdienst) fallen uns nicht unangenehm auf
Als wir drüben sind, begrüßen uns die Delphine der Bahamas. Es ist eine größere Gruppe größerer Tiere, die blitzschnell unterwegs sind und uns eine ganze Weile begleiten

Donnerstag, 22. November 2018

Palm Beach

Palm Beach ist eine lange schmale Insel, die West Palm Beach vorgelagert ist. Hier haben die Superreichen ihre Ferienresidenzen, und es gibt auch ein paar Luxusferienresorts. 
Hier ist auch das allererste dieser Resorts in den USA entstanden, weit entfernt von der Exklusivität der heutigen Einrichtungen hier.

Es gibt keine Dinghi-Anlegestelle auf Palm Beach am ICW, nur der Weg über West Palm Beach ...
... und eine Brücke führt hinüber