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Montag, 8. April 2019

Santa Marta

Das Gute an der Marina Darsena ist die Nähe zu dem Ort Santa Marta. Die Marina Varadero liegt ganz am Ende der Halbinsel, weit entfernt von diesem urigen kleinen Ort. Der "Government Market" am Sonntag verspricht festgelegte Preise und frische Waren. Wir werden unsere letzten Pesos und CUC auf den Kopf hauen. Es ist alles mehr als einfach, doch die Waren sind frisch und halten sich lange, da weder hochgezüchtet noch gekühlt. Selbst an den Fleischständen, die ebenfalls ohne Kühlung auskommen müssen, ist neben den Millionen Fliegen nichts Unangenehmes zu bemerken, und Fliegen sind ja in gewisser Hinsicht auch Fleisch.
Wir kommen gut ausgestattet mit reichlich Obst und Gemüse für günstige Preise zur Marina Darsena zurück.



Wir bekommen zwei Ananas für einen CUC (= 1 USD). Die Ananas schmecken phantastisch!
Zwiebeln sind derzeit teuer, ca. 5 CUC pro Strang

Dienstag, 2. April 2019

Darsena Marina Varadero

Von der Marina Hemingway verlegen wir in einer Nachttour in die Marina Darsena an der Halbinsel Varadero. Wir lernen erneut das Kreuzen gegen Wind und Strom kennen, es dauert. Die Marina ist nahezu verlassen, neben uns gibt es noch zwei weitere bewohnte Schiffe: Menschen, die seit Jahren hier in einer Welt leben, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Es bewegt sich kaum etwas. Nur die Pelikane stürzen sich auf Fischfang ins Wasser, danach passiert den ganzen Tag nix mehr.

Eine der Damen vom Custom's Office umwickelt unser mobiles GPS Gerät mit Plastikklebeband. Auch die Notraketen werden umwickelt. Die Damen sind wie immer mit kurzem engen Rock unterwegs, was bei hochbordigen Schiffe das An-Bord-Kommen unmöglich macht. Wie soll "Mann" sein Grinsen da unterdrücken? Und über die Heckstufen klappt der Einstieg dann doch noch.

Am Tag der Abfahrt wartet die Custom's-Dame, bis wir ablegen - nicht, dass noch ein flüchtiger Kubaner bei uns an Bord springt. Ja, die Verhaltensweise an der Nordküste unterscheidet sich stark vom Laissez-Faire der Südküste.

Die Steganlagen verfallen langsam, dabei ist Florida "nur" 90 Seemeilen entfernt, doch dort sitzt immer noch eine Generation, die sich enterbt fühlt und auf Rache sinnt. Die hat unter Herrn Trump derzeit leider "Oberwasser"
 Die "Stukkas", ... äh ... Pelikane
Wer guckt denn da?

Debbie aus Canada freut sich über den Besuch, freitags ist immer Billiardzeit in der Marina-Bar. Der Andrang ist allerdings überschaubar
Pünktlich zum Abend zieht es sich über dem Festland zu, wir werden regelmässig verschont und mit tollsten Wolkengemälden verwöhnt
Das "gesicherte" GPS Gerät
Marina Varadero, die zweite am anderen Ende der Halbinsel - und keine amerikanischen Yachten dank Trump-Politik. Aufgrund der Entspannung unter Obama gebaut, nun eine riesige Fehlinvestition, die langsam verfällt. Oder sollten wir sagen, die vermutlich für 4 Jahre nicht benutzt werden kann?
Ausflugs-Cats für die "erwarteten" Touristen. Die Marina besitzt jede erdenkliche Werkstatt, die sich Yachtbesitzer wünschen, doch die Arbeiter haben sich inzwischen andere Arbeitstätten gesucht. Im Hafen liegen nur wenige Privatschiffe, hauptsächlich aus Canada, die erhalten ein 6-Monatsvisum. Noch gibt es nahe Freunde von Kuba

Sonntag, 31. März 2019

Havanna - Ausflug an den Malecón

Von Cayo Largo segeln wir über die Isla de la Juventud nach Westen. Wir umrunden das Cap St. Antonio und sind nur einen Katzensprung von Mexiko entfernt. Die weitere Küste ist nahzu menschenleer. Wir müssen uns mit Gegenwind herumschlagen. Tag für Tag erkämpfen wir uns ca. 50 Seemeilen.
Dann erreichen wir die Marina Hemingway vor Havanna und besuchen per Taxi mit Philipp zusammen noch einmal Havanna und seine Stadtteile Centro und Vedado. Diese ehemals so stolze hübsche Stadt verfällt in weiten Teilen. Der einst berühmte Malecón, die Flaniermeile entlang des Meeres. ist im wahrsten Sinne des Wortes oft nur noch Fassade.


















Callejón de Hamel - ein Künstlerviertel, wo sich sonntags die Einheimischen zum Tanz treffen. Wir flüchten vor der Menge der Touristen, die sich ebenfalls einfinden










Die Helden der Revolution

Donnerstag, 21. März 2019

Schnorcheln und Fische angeln an der Südküste

An der Südküste auf den Cayos und der Isla Juventud und finden wir die besten Tauch- und Schnorchelgebiete unserer gesamten Reise. Dank des schwachen Tourismus und der wenigen Segler sind die sonst überall arg dezimierten Fische, Lobster und Korallen noch vorhanden.











Diese Riff war voller Barrakudas, auf diesem Bild sind 4 zu sehen










Der riesige Schwarz-Zackenbarsch wurde nach dem Foto-Shooting wieder in die Freiheit entlassen
Da die Fische an der Südküste Kubas kein Ciguaterra haben, gab es am Abend mehrfach Barrakuda vom Grill