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Freitag, 17. März 2017

Speightstown


Speightstown ist eine hübsche Kleinstadt direkt südlich von Port St. Charles
Wie überall auf der Insel liebt man bunt angestrichene Häuser

"The Old Pharmacy" ist zu verkaufen. Ein schönes Gebäude, allerdings sind reichlich Renovierungsarbeiten erforderlich ...

Fishcakes, eine karibische Spezialität und Barbados-Bier
"Rum Sour" - im Little Bristol, einer Strandbar, gibt es während der Happy Hour heute Live-Musik
Wir waren mehrfach in Speightstown, hier genießen wir in einer anderen Strandbar Planters' Punch. Rum gehört zur Karibik wie die weißen Sandstrände und die Palmen!

Mittwoch, 15. März 2017

Batsheba

Traumstrand im Osten von Barbados
Wenn das nicht karibisch aussieht? Der Felsen wird der "Mushroom" genannt und ist ...
... mit Sicherheit der meist-fotografierte Felsen auf Barbados!
Und nochmal, von der anderen Seite
Auch schön, oder?

Angelikas Lieblingsmotiv, Wellen



Montag, 13. März 2017

Welchman Hall Gully

Ein Regenwald! Ursprünglich war Barbados ein ganzer Regenwald - bis die Engländer dorthin kamen und mit dem Zuckerrohr - und Baumwollanbau begannen. Welchman Hall Gully entging der Abholzung, weil er in einer schmalen Schlucht liegt, die sich nicht als Plantage eignete
Bartbäume oder Baumbarts?

Für Liebhaberinnen: diese Pflanze nennt sich ...
... "Großes Elefantenohr"
Zahlreiche Muskatnussbäume - leider haben wir nur eine Frucht gefunden


Eine wehrhafte Palme, die "Macaw Palm" oder "Aiphanes minima", ein karibischer Baum, für den wir keinen deutschan Namen gefunden haben
Tausenfüßler gibt es hier zahlreiche
Schnecken scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen. Oder? Auf jeden Fall werden sie von diesem Ort angezogen, bis an ihr Lebensende
Bambus-Bäume ...
... oder wie soll man die nennen? Wir fühlen uns wie in "Gulliver bei den Riesen"


Bis 1966 war Barbados eine englische Kolonie, die Verbundenheit ist nach wie vor sehr groß

Donnerstag, 9. März 2017

Busfahren auf Barbados

Barbados ist durch Buslinien gut erschlossen. Es gibt staatliche Busse (groß, blau mit gelbem Streifen), private Busse (mittegroß, gelb mit blauem Streifen) und private Sammelbusse (Toyota-Busse für bis zu 11 Fahrgästen). Der Preis ist für alle gleich, 2 Barbados-Dollar pro Person pro Fahrt, gleichgültig, wie lang die Fahrt ist, allerdings ohne Umsteigen. Hier warten wir am Princess-Alice Terminal in Bridgetown, es ist morgens und zahlreiche Schulkinder sind unterwegs
St. Andrew's Church - da wollen wir hin
Die Schulkinder sind weg, jetzt ist der Bus leer
Außerhalb von Bridgetown bevorzugt man sein eigenes Haus, größere Miethäuser sieht man nur in Bridgetown und den anderen Städtchen
Unvorhersehbare Verzögerung: eine Raupe soll verladen werden, was mehrere Anläufe braucht: zweimal kippt sie wieder halb vom Transporter herunter. Das sorgt für Heiterkeit im Bus - Unmut kommt wegen der Verzögerung gar nicht auf
Auf manchen Strecken haben die Bushaltestellen weibliche Namen - allerdings sind das nicht die Haltestellennamen!
Hauptverkehrszeit ...
Schmale Straßen, wenige Häuser - wir sind "auf dem Land"
Natur oder angelegt?
Anglo-amerikanisches Fertighaus
Bei DHL "am Flughaten" konnten wir die Sendung der amerikanischen Botschaft mit unseren Reisepässen und Visa abholen. Erwähnenswert deshalb, weil wir natürlich zum Flughafen fuhren, wo man uns sagte, das liege etwa 1,5 -2 km zurück in Richtung Bridgetown, wir müssten nur auf den nächsten Bus warten. 2 km waren für uns natürlich keine Frage, wir sind gelaufen. Unterwegs kamen wir an 5 Bushaltestellen vorbei und zahlreiche private Minibusse fuhren hupend an uns vorüber, ob wir nicht mitfahen wollten? Auf Barbados geht man keine langen Strecken zu Fuß - dazu ist es doch viel zu warm!!!

Mittwoch, 8. März 2017

Oistins

Oistins ist bekannt für seine guten Fliegenfisch-Bratereien - zu Recht, wie wir feststellen durften. Daneben hat es einen wunderschönen langen Sandstrand


Montag, 6. März 2017

St. Nicholas Abbey - auch eine Rum-Destillerie


Erkundungstag. Leider ist die Aussicht vom Farley Park Hill heute nicht so gut. Und die Palme ist - vom Winde verweht
Ohen die Palmen am Wegesrand wähnte man sich irgendwo in Nordeuropa, oder?

Ein Zuckerrohrfeld mit Arbeiter. Früher war Zuckerrohr eines der Hauptertragsgüter von Barbados und hat England ordentlich Geld in die Kasse gespült
Was für eine Frucht mag das sein?
Welch ein Eingang in das Plantagengut ...
... St. Nicholas Abbey. Im 17. Jh. aufgebaut, entstand der Name vermutlich im 19. Jh. durch die damalige Besitzerin Sarah Cumberbatch und ihrem Ehemann Nicholas Cave, eine Kombination aus dem bisherigen Namen "Nicholas Plantation", "St. Nicholas Parish", wo sich die Plantage befindet, und "Bath Abbey", wo Sarah und Nicholas getraut wurden
Und hier geht es zum Haus

Im Haus - Blick in das Esszimmer. Die Möbel sind original
Der "Living Room" ...
... mit einem wunderschönen Kronleuchter, ...
... den man genauer ansehen muss
Muschelschmuck
Und noch einmal Muschelschmuck, filigran zusammengesetzt

Sir Abraham Cumberbatch. Die Familie Cumberbatch rettete die Plantage, nachdem die Familie der ursprünglichen Besitzer in alle Winde zerstreut war und sich nicht mehr darum kümmerte. Zudem hatte die Plantage Verluste gemacht, weil der Zuckerpreis erheblich gefallen war ... Der britische Schauspieler Benedict Cumberbatch gehört zur selben Familie, ist aber kein direkter Nachkomme. Im Jahr 2006 wurde die Plantage an die heutigen Besitzer, Familie Warren, verkauft
Der Regenwald-Garten
Tierbesuch
Kerzen unter Palmen ...
Baden war in früheren Zeiten offensichtlich ein gemeinschaftliches Ereignis, ebenso wie ...
... der Besuch des "stillen Örtchens" - das dann vermutlich gar nicht mehr so still war?
Ein zweiter Wohnsitz auf dem Gelände - hier lässt es sich aushalten
Blick über eine englische Landschaft ... aber die Palmen???
Viele viele Jahre hindurch lag die Rum-Destille brach, die Produktion war nicht mehr lohnenswert. Die neuen Besitzer, Familie Warren, nahm die Produktion wieder auf mit dem Anspruch "to create rum of exceptional quality and provenance", hergestellt aus Zuckerrohrsirup und nicht, wie üblich, aus Melasse . Wir durften probieren, aber der, der uns allen am besten schmeckte, war mehr als teuer, so dass wir vom Kauf absahen
Der Name der Destillier-Anlage, die speziell für St. Nicholas Abbey geschaffen wurde - in Deutschland

Rum in den verschiedenen Stadien der Produktion
Vor-Stadium: Das geerntete Zuckerrohr wird abgeladen ...

... und zusammengeschoben. Danach wird es gehäckselt  und gekocht