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Sonntag, 29. April 2018

Ein Mahi-Mahi auf dem Weg nach Little Farmers Cay

Wind und Wetter sind gut, wir segeln auf der Atlantikseite nach Little Farmers Cay und - das Anglerglück ist uns hold, wir fangen wir einen Mahi-Mahi!
Sobald der Mahi-Mahi an die Luft kommt, verliert er seine schöne grün-blaue Färbung, nur das Gelb  bleibt noch etwas länger erhalten
88 cm, genau die richtige Größe für 6 Personen
In Little Farmers Cay bewandern wir die Insel ohne wesentliche neue Erkenntnisse. Der kleine Ort ist noch einer der ganz wenigen ursprünglich bahamesischen
Bunte Verkaufshütten gleich am Anleger
Leider ist am Sonntag alles geschlossen, auch das Restaurant. Zum Glück haben wir ja unseren Mahi-Mahi
Die Grundschule, bunt und mit schönem Motto

Nationalstolz: die Flagge der Bahamas

Uns ist nicht klar, warum diese Schweinchen am Hafen aufgestellt wurde. Möglicherweise ist es Werbung für den Holzschnitzer am Ort?
Stoubie, vielleicht so genannt weil er etwas "stupid" aussieht?
Schildkröten sind das Highlight von Little Farmers Cay, unter Aufsicht dürfen Besucher mit ihnen schwimmen. Diese hier läst sich gerade den Panzer reinigen
Scheu sind sie jedenfalls nicht, diese kommt ganz nah an unser Dinghi heran

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Big Game Fishing


In Charlotteville sind wir jeden Tag gegen 10:00 zum Fischmarkt gegangen, um Fisch zu kaufen. Leider war uns kein Erfolg beschieden, es gab keinen Fisch für uns. Am ersten Tag durfte Jo noch helfen, das Netz am Strand einholen, doch die Fische entsprachen nicht unserer Vorstellung. Wir wollten einen Dolphin Fish, auch als Mahi-Mahi bekannt. Am Tag unserer Abreise ein letzter Gang zum Fischmarktgebäude, "Was möchtet Ihr?" "Na, wir möchten gerne Fisch."  "Dies ist die letzte Tüte mit Fisch und die gehört dem Herrn dort" war die Antwort. Also kein Fisch, wir bleiben Vegetarier. Auf der Fahrt zur Englishman's Bay (5 Seemeilen um die Ecke) kommt unser Wobbler mit zwei Spanische-Makrelen-Erfahrung ins Wasser. Etwas Kraut lässt die Bremse jaulen, aber kein Fisch. Wir sind fast an unserem Ziel, da kreischt die Bremse wieder los. Ein Fisch, ein Fisch oder doch ein Stück Holz ?
Jo beginnt zu kurbeln, es ist bereits eine Menge Schnur abgelaufen, die Backbord-Maschine ist auf Standgas geschaltet. Es dauert.
Wir schalten auf Leerlauf, da zappelt definitiv ein Fisch, und zwar kein kleiner!!!
Wir sehen ein Rostrum, besser bekannt als Schwert. Wir sehen eine große Rückeflosse, klar ein Marlin. Kein kleiner Brocken, das schafft unsere Kühlbox absolut nicht
Wir überlegen. Mit uns zwei Newbies einen 2-Meter-Marlin an Bord zu holen, ist keine einfache Aufgabe. Und das Problem wäre dann noch, wohin mit dem Fisch, wir laufen eine völlig unbewohnte Bucht an. In jeder anderen Bucht gäbe es Abnehmer, doch wir wollen in die Englishman's Bay und wissen nicht, was uns dort erwartet
Deutlich zeigt sich die mächtige, langgezogene Rückenflosse
Doch zum Glück gibt es ja überall die Fischer. Wir machen uns bemerkbar und werden erhört! Die „ Anlandung“ durch die Profis. Wir sind dankbar für die Hilfe, der Fisch hat zwei Gabeln in unserem Fisch-Lexikon, also beste Speiseklasse. Es handelt sich um den Atlantischen Fächerfisch, dieser hier ein echter Kämpfer kurz vor seiner Anlandung. Wir freuen uns für die Fischer und tauschen gegen einen Mahi-Mahi, was die beiden kaum glauben können. Für uns ist das völlig ausreichend! Geht doch, mit dem Mahi-Mahi, man muss halt Angeln … können :-))
Wir haben bis heute nicht final ausdiskutiert, ob Angelika besser die Angel gehalten oder mit dem spitzen Gaff zugeschlagen hätte, oder Jo beides gleichzeitig und Angelika Jo festgehalten hätte oder ...
Ende der Aufregung
Der Mahi-Mahi, an dem wir zwei Tage lang essen
Unsere Spende für die sichtlich verdutzten Tobago-Fischer

Samstag, 18. Februar 2017

Tag 5

Unser letzter Fang gestern war mehr als aufregend. Wir schleppten zwei Leinen mit einem einfachen Haken und kleiner Squid- Imitation in rot hinter uns her. Die Goldmakrelen sind Schwarmfische (wohl eher Paarfische wie uns liebe TO-Freunde erzählt haben) und folgen einander. Wir konnten sehen, wie plötzlich von der Seite eine Makrele durch die Luft sprang und auf den Köder ging. Auch auf den anderen Koeder folgte Sekunden spaeter ein Biss. Beim Einholen der ersten Leine verschwand diese Goldmakrele wieder, doch kurze Zeit spaeter war eine viel groessere am Haken. Am Ende landeten wieder zwei Makrelen auf unserem Schiff. Die Groessere hatte gute 6 kg und war ca. 90 cm lang.

Heute gab es nun einen sehr leckeren Fischtopf aus dem Ofen, der großen Anklang fand. Am Abend wollen wir wieder grillen und morgen soll es einen suess-scharfen Fischtopf mit Reis geben. Nächstes Ziel ist der Fang eines Tunas, wir werden die Koeder wechseln und nur noch eine Angel ausbringen. Bericht folgt.

Heute, Samstag haben wir Sonne satt, wir das Großsegel ist ausgerefft und eine kleine Fock auf dem Luvbug (z.Zt. backbord = links) gesetzt, damit ist die Fock mittig auf dem Schiff positioniert. Die Rollfock ist nicht in Benutzung.
Die Wellen haben abgenommen, doch es schaukelt ordentlich vor und zurück und seitlich, das war gestern tagsüber viel angenehmer, da es keine seitliche Duenung oder Wellen gab.
Noch 1280 Seemeilen (2368 km) bis Barbados, dem wir mit ca. 6 Knoten (11-12 km/h) entgegen eilen.

Der Crew geht es weiterhin gut und wir geniessen die Zeit mund das Meer, das bei Sonnenschein viel schoener aussieht.


Viele liebe Gruesse von Bord der MAGIC CLOUD
Unsere größte Goldmakrele, 6 kg
Schnell verblasst die Farbenpracht
Der stolze Angler
Auch der Skipper lässt es sich nicht nehmen, für Philipp!!!
Catch of the day


Wir hatten für 4 Tage Fisch geplant, passt doch
Dies ist die "PARA"-Fock, abgeleitet von "Parasail". Da wir letzteres nicht haben, dafür aber eine zusätzliche kleine Fock von 36 qm, setzen wir diese wie einen Spinnaker auf den beiden Bugen, damit können wir bis 30 Knoten Wind absegeln. Die Fock wird "freifliegend" am Gennakerfall gefahren.
"PARA"-Fock im Einsatz
Unser Speed reicht aus, eher sind wir zu schnell und es wird aufgrund der Wellen zu holperig
Ein Fischtopf erster Güte, alle sind begeistert, dank der Köchin Angelika
So lässt es sich leben auf einem Katamaran
Sundowner jeden Tag






Freitag, 17. Februar 2017

Tag 4

Liebe Freundinnen und Freunde,
soeben haben wir wieder zwei Goldmakrelen gefangen. Sie kommen als Schwarm und bei zwei Angeln hat man dann auch zwei an der Angel.
Nun reicht es erst mal. Wir würden gern einen Tuna fangen, mal sehen, wie wir dies anstellen.

Das Wasser hat merklich an Temperatur gewonnen und ist fast 23 Grad warm. Erste Anzeichen von Squalls (eine geballte Unwetterphase mit wechselndem Wind) zeigen sich. Ein paar Tropfen von oben hatten wir auch schon. Die Wellenlage hat sich beruhigt, auch die Dünungswelle kommt jetzt meist von hinten. Das ist deutlich angenehmer, darauf kann man sich gut einstellen und die Gefahr, blaue Flecke zu bekommen, geht damit gegen Null.

Im zweiten Reff und kleiner Fock machen wir 6 Knoten (12 km/h) bei bis zu 24 Knoten (ca. 43 km/h) Wind. Für die Nacht, falls Squalls kommen, sind wir mit der kleinen Besegelung gerüstet.

Sonst gibt es keine besonderen Vorkommnisse, der Bordalltag nimmt seinen Lauf. In 3 Tagen ist Bergfest und wir diskutieren, ob wir den Karneval in Barbados erleben werden.

Viele Liebe Gruesse
Jo, Angelika, Sven und Olaf
Der erste Fisch an der Leine, Olaf und Sven machen sich bereit, wir sind alle wahnsinnig aufgeregt
Noch glänzt die Goldmakrele in ihren tollen Farben gelb, blau und grün
Bei den nächsten Fischen lassen wir den Kescher weg, unsere 2 mm Leinen und die Haken sind mehr als ausreichend
Ein einfacher roter Squid mit einem einzelnen Haken ist immer fängig, Abstand vom Schiff ca. 30 - 50 Meter, der Köder darf gerne mal springen, zwei Köder erhöhen die Chance, da die Goldmakrelen ein Paarfische sind


Olaf ist unser Filetier-Meister mit seinem nagelneuen Fischmesser
Jo ist dann der Grill-Meister am Magma-Gasgrill

Die fliegenden Fische sammeln wir jeden Morgen ein, zum Glück sind es nicht sooo viele, unser Freibord ist ziemlich hoch. Erst in Barbados können wir diese dort als Delikatesse geschätze Spezialität probieren

Dienstag, 1. November 2016

Angelerfolge

Sieht lecker aus, kommt aber wieder zurück in sein Element

Drückerfisch

Kugelfisch


Eidechsenfisch

Nachts fängt Philipp ein großen Rochen, den wir nach dem Fototermin wieder in die Freiheit entlassen