Samstag, 14. April 2018

Nassau, New Providence

Kaum steigen wir in Nassaus Yacht Club an Land, sehen wir ein Schiff, dass uns irgendwie bekannt vorkommt - das ist doch ein Baltic Cat? Jawohl, die ehemalige FLYING FISH ist in den Bahamas unterwegs
Unser erster Weg führt uns zum Anwesen der Familie Watling - bekannt für ihre Rumdestillerie "John Watling's Rum". Die Menschen mit dem nötigen Kleingeld wohnten schon nett hier ...

Der Rum wird hier noch per Hand abgefüllt!
Wir testen uns durch die 4 Sorten und bezahlen dafür schon mal 14 US$
Da stehen sie zu Preisen von 28 US$ über 35 US$ aufwärts
Rund um die National Art Gallery finden sich solche bunt bemalten Hausfassaden
Doch, wir befinden uns in einer Großstadt!
In den Schulen muss begonnen werden: Werben für die Meere ...
... die für die Menschheit überlebenswichtig sind ...
... und auch Spaß bieten können ...
... und dass wir alle die Verantwortung tragen, die Ozeane zu schützen



Die Wirklichkeit sieht leider noch ein bisschen anders aus ...
Auch in Nassau mögen es die Menschen bunt
Auf diese Gesellen treffen wir mehrfach beim Bummel durch Nassau Downtown ... Nassau war ja auch mal Piratenhochburg, bis ein Piratenkapitän zum Gouverneur gemacht wurde, der dann sehr hart durchgriff
Das waren noch Männer ... Hey, ein bisschen träumen ist doch gestattet, oder?
Der Eingang zu vielerlei Genüssen ...
Aus der Geschichte der Graycliff-Zigarrenfabrik

Handarbeit! Sieben Personen arbeiten hier bei der Fertigung
Zigarren sind nicht jeder Frau Geschmack, der auf den Bahamas gekelterte Wein dafür um so mehr - gut und lecker!
Die öffentlichen Gebäude, also Ämter, Ministerien, Verwaltungen, sind alle rosa angemalt!
Endlich mal wieder viele Palmen auf einen Blick! Das gibt es auf den Bahamas nicht so oft - jedenfalls nicht dort, wo wir bisher waren. Das Gebäude im Hintergrund ist die Öffentliche Bibliothek, natürlich auch rosa
Prince George's Wharf, das Kreuzfahr-Terminal. Bis zu sieben (!) Schiffe können hier gleichzeitig liegen, dann stürmen 7 x 3000 - 6000 Menschen in die Stadt. Zum Glück haben wir das bisher nicht erlebt

Ojej, schon wieder so weit, 1100 Meilen nach New York. Wir sind praktisch die gleiche Strecke "gerade mal eben" von Guadeloupe hierher gesegelt
Ein Teil der riesigen Hotelanlage Atlantis auf Paradise Island. Die spitzen Türmchen sind nachts besonders beleuchtet, sie sehen dann aus wie Weihnachtsbäume. Und wer hier Urlaub macht, braucht die Anlage im Grunde nicht zu verlassen, hier gibt es einfach alles: Geschäfte, Restaurants, Spaßbad, Gärten, Springbrunnen, Wasserfälle, Kino, Bars, Disco  usw.
Die Sidney Poitier Bridge führt von Nassau nach Paradise Island, zurück geht es über die Paradise Island Exit Bridge

Unter den Brücken der Potters Cay, wo noch immer die Postschiffe anlegen. Eine Aneinanderreihung zahlreicher bunter Hütten bietet Obst, Gemüse, Fisch und Schalentiere, Souvenirs, Essen und Getränke an, ein Treffpunkt nicht nur für die einheimische Bevölkerung
Zwischen 16 und 17 Uhr ist am wenigsten los, aber dann ...
... kann mensch hier, wie z.B. bei McKenzie, den besten Conch (sprich "Conk")-Salat der Insel essen!
Sobald sich die Schale nach oben wölbt darf die Schnecke geerntet werden, in der Regel sind sie dann drei bis vier Jahre alt. Hier liegen die leeren Schneckenhäuser, es dürfen max. 3 Stück pro Person in die EU eingeführt werden
Ein Rochen ist auf der Suche nach etwas Essbarem und schwimmt uns vor die Fotolinse

Dienstag, 10. April 2018

Shroud Cay, Normans Cay und Allans Cay

Auf Shroud Cay ist eine Dinghifahrt in die Mangroven-Creeks ein echtes Erlebnis. Hier erleben wir Schildkröten mit Düsenantrieb!!! Leider eben viel zu schnell für ein gutes Foto ...
Hinter dem Durchbruch zur Ostseite der Insel erwartet uns ein wunder-wunderschöner einsamer Strand
Die Natur macht uns sprachlos
Unsere Fotos können nur einen Eindruck vermitteln


Hier sind wir nicht das letzte Mal gewesen!
In Normans Cay steigen Vater und Sohn auf das Flugzeug. Wir stehen also praktisch auf einem fliegenden Flugzeug
Ein kapitaler Barrakuda zeichnet ein strahlendes Lachen ins Anglergesicht. Auch dieser Vertreter darf weiterhin am Meeresgrund jagen
Auf Allans Cay sind wir mit unseren Salat- und Kohlblättern auf die Bewohner vorbereitet. Die Iguanas scheinen jedoch ziemlich satt zu sein - nur beim Kohlblatt machen sie eine Ausnahme und schnappen zu

Sonntag, 8. April 2018

Warderick Wells

Auf Warderick Wells liegt das Headquarter des Exumas' Land and Sea Park. Wir müssen auf eine Boje dort warten, nehmen derweil eine in der südlichen Bucht der Insel gegenüber von Hog Cay
Wir treffen zwei nette Parkwächterinnen, die für unser Foto gerne kurz am weißen Strand Platz nehmen - oder sind es vielleicht die neuen Bondgirls???
Boo Boo war eine riesiger Barrakuda, der in den Gewässern von Warderick Wells lebte. Phil und Jo durften ihn 1996 noch lebend kennenlernen. Boo Boo kam zu den an den an Moorings (Ankerbojen) vertäuten Schiffen und ließ sich bereitwillig füttern. Zu seinen Ehren wurde der "Berg" auf der Insel nach ihm benannt - oder war es umgekehrt? In einem Blowhole wird Wasser bei steigender Tide und Wellengang nach oben gepresst. So eine Art pulsierender Springbrunnen in groß. Wir waren während des Niedrigwassers auf der Insel, da hätte nix geprustet ...
Ostseite von Warderick Wells
Auf dem Boo Boo Hill hinterlassen Segler/innen ein Stück Holz mit dem Namen ihres Schiffes



Es gibt nur einen recht engen Kanal, in dem die Schiffe an den Bojen festmachen können. Links oben im Bild ist die Hauptverwaltung des Land & Sea Park zu sehen
Angler beobachtet Beute. Leider ist die Beute nicht interessiert - wohl schon satt, wie? Dies ist KEIN Ammenhai, sondern ein Riff- oder ein Zitronenhai mit ZÄHNEN