Dienstag, 13. März 2018

Post von unterwegs: Turks und Caicos vorraus

Noch 100 Seemeilen bis zum Ankerplaz bei den Five Cays vor der Insel Providenciales, auch kurz Provo genannt. Das Archipel gehört zu den Turcs- und Caicosinseln und besteht neben Provo aus West-, North-, Middle-, East- und South-Caicos und ein paar Cays = Mini-Inseln. Viele Städtenamen enthalten den Namen "Cockburn" nach einem Admiral aus dem xx Jh., die Inseln sind oft Naturschutzgebiete. Jetzt gilt es, nicht gegen die berüchtigten "Coralheads" zu fahren, die im oft nur wenige Meter tiefen Wasser gefährlich nah an die Oberfläche ragen. Augapfelnavigation bei nicht zu hoch stehender Sonne aus dem Rücken ist nun erforderlich. Da das Wasser aber kristallklar sein soll, sind wir optimistisch gestimmt, keine "Schürfrechte" zu bekommen.

Der Wind ist nun endgültig schlafen gegangen, die Maschinen laufen erst einmal. Im Salon sind es 32 Grad, das hatten wir lange nicht mehr. Drückt uns die Daumen, dass wir in der Nacht nicht noch einmal eine Boje mit dem Propeller einfangen, so wie vor zwei Tagen. Zum Glück löste sich dieser mächtige Styroporklotz wieder und verschwand in der Dunkelheit, mitten zwischen Puerto Rico und der Dominikanischen Republik auf über 1000 Meter Wassertiefe.

VLG, Jo und Angelika

Post von unterwegs: Samana liegt hinter uns

Mit gutem Wind sausen wir entlang der Nordküste der Dominikanischen Republik gen Westen. Wir überlegen, an Luperon vorbei zu fahren und gleich nach Matthew Tow (Inagua, Bahamas)zu segeln, doch das wird das Wetter bestimmen, der Wind soll noch abnehmen. Doch im Moment erreichen wir Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 14 Knoten! Das Cabo Frances Viejo ist umrundet, der Kap-Effekt hat uns ordentlich durchgeschüttelt, der Magic Cloud macht das aber nichts aus.
In der Samana-Bay konnten wir dank der zahlreichen Ausflugsboote auch den Weg zu den Walen finden, seid gespannt auf unsere Fotos.

Aus der schaukeligen MAGIC CLOUD
grüßen
Jo und Angelika