Dienstag, 16. April 2019

Spanish Wells, Eleuthera

Spanish Wells ist eine malerische kleine Stadt auf St. George's Cay, die hauptsächlich vom Lobsterfang lebt. Und vom Tourismus. Der Name bedeutet "Spanische Quelle, spanischer Brunnen" und stammt vermutlich aus der Zeit, als die spanischen Eroberungs- und Handelsschiffe hier anlegten, um ihre Wasservorräte aufzufüllen.

Die Einfahrt im engen Kanal zwischen St. George's Cay und Russell Island
Netter Name für ein Fischerboot ...
Wenn der Lebensunterhalt von Schiffen abhängt, muss es natürlich entsprechende Werften und Werkstätten geben
Schmale Straßen, hübsche Holzhäuser, viele mit Kanal- oder Meeresblick

Auf der Insel fahren hauptsächlich Golf Carts - und selbstverständlich sind auch welche zu leihen. Was der Mahi-Mahi oder Dolphin Fish allerdings mit einem Golf-Cart-Verleih zu tun hat, hat sich uns nicht erschlossen ...
Der Stadtstrand liegt sozusagen "gleich um die Ecke"
Und genau hier, am Eingang zum Strand, hängt dieses Schild. Wir vermuten, dass auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Spanish Wells puritanische Vorfahren hatten oder vielleicht selbst noch solche sind?
An der Ostspitze von Spanish Wells
Es scheint noch nicht Touristensaison zu sein, es war schwierig, ein geöffnetes Lokal zu finden. Wir landen schließlich im "Budda's (!) Snack Shack", dessen Küche sich in einem ausrangierten Autobus befindet - und sind positiv überrascht. Die Snack Shack entpuppt sich als richtiges Restaurant, hat eine originelle Einrichtung mit viel Klimbim ...
... und witzigen Sprüchen und die Burger sind gut und nicht zu teuer
Die Männer lassen sich das bahamesische "Sand's" schmecken, während wir Damen beim Rumpunsch bleiben: Auf einen gelungenen Tag

Montag, 15. April 2019

Royal Island, Eleuthera

Royal Island, ein früherer Piratenunterschlupf, liegt im Nordwesten von Eleuthera und hat eine große wunderbar geschützte Bucht, ein idealer Platz für eine ruhige Nacht, und wir treffen hier die MAVERICK XL mit Johannes und Cati Erdmann und die FRIDA mit Hendrik und Maya aus Kiel/Deutschland. Wir wollen alle zügig weiter, nicht, ohne die Insel mit ihren Ruinen erkundet zu haben, so bleibt nur Zeit für Schnacks von Bord zu Bord.
Wir erfahren, dass andere Segler schon von der Insel verjagt wurden, denn hier ist ein Luxusresort entstanden, es ist aber noch nicht in Betrieb. Die Ruinen einer Villa liegen am anderen Ende, wo es noch einen alten Landesteg gibt, und so machen wir uns auf den Weg.

Der rudimentäre Anlegesteg
Nicht weit vom Ufer tauchen die ersten Mauern des zerfallenen Anwesens auf. Die Geschichte dazu könnt Ihr bei Johannes Erdmann nachlesen:  https://www.johannes-erdmann.com/wordpress/2017/04/07/royal-island-dschungelvillen-im-piratennest/
Die Natur lässt sich nicht aufhalten
Ein großer Raum - für gesellschaftliche Anlässe?
Die Strandbar muss mal ein Traum gewesen sein!
Über einen engen Weg durch Sträucher und Bäume finden wir eine weitere Bucht an der gegenüberliegenden Seite der Insel
An deren Ufer liegt dieses seltsame Zeichen aus wetterfestem Papier. Landungskennzeichen für Schmuggler?
Zahlreich finden wir in den Steinen überall am Wasser diese Schnecken, mal größer, mal kleiner, und wir haben sogar das Glück, dass einige sich bewegen