Mittwoch, 19. Juni 2019

Terceira rund

Mit einem Leihwagen erkunden wir die Insel. Leider haben wir keinen strahlenden Sonnenschein. Terceira ist nicht mit einem Wort zu beschreiben. Hügelig, bergig bis 1054 m, felsig, weit, grün in den verschiedensten Tönen,  auch hier glückliche Kühe auf Weiden - und immer wieder auch überraschend.

Grüne Weiden, Mauern aus Vulkangestein, blaues Meer - wir mögen diese Ansichten


Der Flugplatz von Terceira bei Santa Rita, der auch vom us-amerikanischen Stützpunkt genutzt wird ...
... und nur 10 km von Praia da Vitória entfernt ist
Im Norden ist das Meer etwas stürmischer als im Süden

Wanderwege ...
... ganz schmal und klein in der atemberaubenden Felsenlandschaft
Die Karte zeigt einen "Miradouro", einen schönen Aussichtspunkt an, und auf dem Parkplatz leitet uns ein Schild zu einer "Zona Balnear". Wir sind sehr neugierig - und dann völlig überrascht, was wir hier vorfinden: Ein Schwimmbad und ...

... in die Lavafelsen gegossene Wege, Stufen, Liegeflächenund ...
... Badepools, dich sich nur bei Flut füllen. Terceira hat kaum Strände, so behilft man sich anders. Wir fühlen uns ein wenig an die Höhle auf Lanzarote erinnert, in die Manrique kunstvoll ein Schwimmbad und einen Konzertsaal einbauen ließ

Die Flut kommt mit Wucht. Diesem Schauspiel sehen wir noch eine Weile bei einem Galão, dem portugiesischen Milchkaffee, zu
Die meist weißen Häuser mit ihren roten Dächern sind Tupfer in der grünen Landschaft
Dieser Ausblick erinnert Angelika an ein Teilstück der kalifornischen Pazifikküste am Pacific Coast Highway No. 1
In der Umgebung von Biscoitos wird, wie auf einigen anderen Inseln, Wein angebaut! Und aus diesem Wein werden auch zahlreiche Likörweine hergestellt, einer von ihnen heißt "Angelica", den wir natürlich probieren


Auch Biscoitos bietet eine Zona Balnear, diese hat auch heilendes schwefeliges Wasser, ist weiträumiger angelegt als die in Quatro Ribeiras
Auch hier kommt die Flut mit Macht an.

Der Gedanke, hier das Handtuch auszubreiten, ist für uns gewöhnungsbedürftig






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Immer wieder schöne Alleen
Auf dem "Santa Barbara", 1054 m hoch , sind wir leider in den Wolken, und es ist kalt!
Der Ausblick übers Land ist leider auch von den Wolken verhangen
Etwas tiefer sieht es dann schon wieder anders aus




Am Pico das Cruzinhas auf dem Monte Brasil vor Angra do Heroísmo
Unterwegs zum Pico kommen wir an dieser Statue vorbei, natürlich ist unser Interesse geweckt. Hier wird nichts restauriert, im Gegenteil, diese Statue wird erst am 21. Juni eingeweiht! Wir sind zwei Tage zu früh, um sie ansehen zu können


Blick nach Westen
Ein weiter Blick über die Serra do Cume im Osten der Insel








Windenergie! Und den Vögeln hier scheint das nichts auszumachen

Website geändert

Unser letzter großer Segelschlag steht bevor. Wir haben für Euch unsere Positionsangabe mehr in den Sichtbereich verlegt. Erst ab dem 24.6. werden wir uns auf den 1111 Seemeilen langen Weg machen können. Oder auch nicht, je nachdem ob der Wind uns angenehm erscheint. Nur mit einem Tief können wir nach Nordosten gelangen. Diese kommen aber, wenn nicht gerade wieder ein Supersommer mit extrem nördlichen Azorenhoch entsteht, in regelmässigen Abständen. NOAA, der amerikanische Wetterdienst, prophezeiht ja einen mittelmäßigen Sommer für uns, das heißt, es wird genügend Tiefs geben :-)).
Es gibt nach einem Tief immer wieder ausgedehnte Flautenlöcher, daher sind unsere Dieselvoräte noch entsprechend hoch. Der Countdown läuft also sozusagen, aber heute geht es erst einmal mit dem Auto über die Insel.

Azorenhoch und darüber ein Tief, für die "Landratten", blau = Flaute, grün = guter Segelwind, gelb/rot = es stürmt

Unser Kurs und in gelb/rot die Highlights in England