Ein recht entspannter Tag liegt hinter uns, auch wenn einer unserer beiden Motoren häufig laufen muss/musste. Doch der Wind ist einfach zu schwach (<7 kts), und jede Meile, die wir jetzt nach Nordosten laufen, müssen wir später nicht mit 2 Meilen aufkreuzen (für Landratten: für unser Schiff gilt, beim Kreuzen wird aus jeder Entfernungsmeile das Doppelte, also zwei Fahrtmeilen).
Die 24,95--Lidl-Wetterstation meldet bei 1032 mBar-Hochdruck nun sonniges Wetter. Auf dem Atlantik ist alles anders, aus Ermangelung an Landmasse ist der Himmel überwiegend bedeckt, doch im Inneren des Hochs geraten wir heute in einen Sonnenabschnitt, der sich über uns schiebt, und so sieht die Atlantik-Segelwelt für mindestens den halben Tag wesentlich freundlicher aus als bisher.
Schiffe auf den Tour von und nach Südamerika oder New York erscheinen in weitem Abstand per AIS auf unserer Seekarte. Ja, wir nähern uns dem Ärmelkanal. Spätestens morgen, am Dienstag, soll der Winddreher auf Nordost erfolgen, danach beginnt unsere Kreuz zu den Isles of Scilly.
Heute hatten wir großen Duschtag, dank des durch Motorkraft im Boiler erwärmten Wassers und einem randvollen Süßwassertank konnten wir wieder einmal eine etwas größere Wäsche vornehmen. ;)
Wir sind alle gesund und munter und erwarten in 4+ Tagen die englische Inselwelt der Scillys.
VLG, Jo, Angelika und Gerd
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6.7.2023 - Stokksund, Norwegen
Montag, 1. Juli 2019
5.-6. Tag, Sonntag, 30.6., Etmal 137 sm
Unser 6. Tag endet mit einer Motorfahrt in Richtung unseres Zieles, den Isles of Scilly. Das Azorenhoch hat sich auf 1030 mbar aufgeblasen und beschert uns sehr schwache Winde, die leider kein Segeln mehr zulassen. Unglücklicherweise wird dann der Wind ab Mittwoch von vorne kommen und uns zum Kreuzen zwingen, er wird an Stärke zunehmen und unsere Ankunft auf Samstag oder Sonntag verschieben. Mal sehen, wie wir uns in der Welle gegenan mit Winden von 5-6 Bft. machen.
Inzwischen haben wir schonmal die Häfen auf Irland analysiert, die ein Ausweichziel sein könnten, da es im nördlichen Teil unseres Seegebiets weniger stark winden soll, was unserer Vorstellung von der Heimfahrt eher entgegen kommt.
Es war heute übrigens wieder den ganzen Tag lang bedeckt, obwohl doch ein Hoch unser Wetter bestimmt.
Und so ist auch dieser Tag ohne weitere spektakuläre Ereignisse vorüber gegangen.
VLG, Jo, Angelika und Gerd
Inzwischen haben wir schonmal die Häfen auf Irland analysiert, die ein Ausweichziel sein könnten, da es im nördlichen Teil unseres Seegebiets weniger stark winden soll, was unserer Vorstellung von der Heimfahrt eher entgegen kommt.
Es war heute übrigens wieder den ganzen Tag lang bedeckt, obwohl doch ein Hoch unser Wetter bestimmt.
Und so ist auch dieser Tag ohne weitere spektakuläre Ereignisse vorüber gegangen.
VLG, Jo, Angelika und Gerd
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